Gerade in der Weihnachtszeit gestattet man sich gern die eine
oder andere Leckerei. Und auch dem Haustier möchte man
etwas Besonderes gönnen. Doch so flehentlich die Blicke der
Vierbeiner auch sein mögen: Schokolade ist tabu! Denn
während die Nascherei beim Menschen nur zu
unerwünschten Pölsterchen führt, kann sie für Hunde und
Katzen tödlich enden.
Der Kakao in der Schokolade enthält Theobromin, einen
Stoff, der für Hunde und Katzen – abhängig von ihrem
Gewicht und der aufgenommenen Menge – giftig ist. Im
Unterschied zum Menschen können die Vierbeiner wegen
eines anderen Stoffwechsels Theobromin nur langsam
abbauen. Für einen Yorkshire-Terrier wird so bereits der
Verzehr einiger Riegel dunkler, stark kakaohaltiger
Schokolade zur Gefahr. Aber auch die mehrmalige
Aufnahme geringerer Mengen kakao- oder schokoladehaltiger
Produkte kann mit einer Vergiftung enden.
Schokolade muss deshalb immer unerreichbar für die
Haustiere aufbewahrt werden. Doch manchmal gelingt es
dem ein oder anderen trickreichen Tier unbemerkt an die
Nascherei zu gelangen. Der Verzehr einer einzelnen Praline
wird dabei weder Hund noch Katze umbringen. Aber bei
größeren Mengen sollte sofort der Tierarzt aufgesucht
werden, da eine akute Vergiftung droht. Erste Anzeichen
dafür sind Übelkeit, Erbrechen, Nervosität und Zittern.