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Allergien bei Hunden und Katzen PDF Drucken E-Mail

Allergien bei Hunden und Katzen

Allergien können bei Tieren in sehr unterschiedlicher Form auftreten: Bei Hunden und Katzen zeigt sich oftmals starker Juckreiz der Haut, der zu Lecken oder Kratzen führt. Auch Verdauungsbeschwerden, wie häufiger Durchfall, oder Niesen und ständiges Reiben der Nase können als weitere Symptome vorhanden sein. Vereinzelt treten bei Katzen astmatische Erscheinungen wie beim Menschen auf. Da diese Symptome jedoch auch durch andere Erkrankungen hervorgerufen werden könne, muß der Tierarzt verschiedene Untersuchungen durchführen, um "der Sache auf den Grund zu gehen".

Wodurch kann ein dauernder Juckreiz ausgelöst werden?

  •  Parasiten (z. B. Flöhe, Läsue, Milben, Würmer)
  •  Infektionen durch Bakterien und Hautpilze
  •  Überempfindlichkeit auf bestimmte Futtermittel
  •  Kontaktallergie (z. B. Gummimatten, Flohhalsbänder, Teppichreiniger)
  •  Erkrankungen von Leber, Niere
  •  hormonelle Erkrankungen (z. B. Unterfunktion der Schildrüse)
  •   Allergie

Wie wird eine Allergie diagnostiziert?

Erst sollten alle anderen möglichen Ursachen für die Symptome ausgeschlossen werdne. Dann kann durch eine Blutuntersuchung oder auch durch einen Hauttest festgestellt werden, unter welcher Allergie das Tier leidet.

Welche Substanzen könne eine Allergie auslösen?

  • Milben (Futtermilben, Hausstaubmilben)
  • Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen
  • Schimmelpilze
  • Flohspeichel
  • Hautschuppen von anderen Tieren (z. B. Meerschweinchen, Vogelfedern)

Kann man eine Allergie behandeln?

Bei vielen Hunden und Katzen kann man durch eine Hyposensibilisierung eine deutliche Besserung erreichen. Das jeweilige Allergen wird dabei über mehrere Monate in stark verdünnter Form unter die Haut gespritzt. Besonders bei jüngeren Tieren, oder wenn die Symptome erst kurzzeitig bestehen, lassen sich gute Erfolge erzielen.

Wie wird eine Futtermittelüberempfindlichkeit festgestellt?

In erster Linie durch eine Diät (Eliminationsdiät) über mehrere Wochen, bei der das Tier nur ganz wenige Futterkomponenten erhält (z. B. Reis und Kaninchen, Kartoffeln und Quark). Kommt es zu einer Besserung der Symptome, sollten schrittweise die normalen Futterbestandteile zugefüttert werden (Provokationsdiät). Bei einer erneuten Verschlechterung kann dann die jeweilige Futterkomponente als Verursacher identifiziert werden.

Alarmsignale

Bei diesen Symptomen sollten Sie Ihr Tier beim Tierarzt vorstellen:

  • Kratzen, Benagen oder Belecken des Körpers und der Pfoten
  • gerötete oder entzündete Hautpartien
  • Entzündungen der Ohren und Bindehäute
  • Reiben der Nase, Niesen
  • Verdauungsprobleme

Manche Rassen leiden besonders häufig unter Allergien

  • West Highland White Terrier
  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Irish Setter


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